Institut

Ausblick

  • In Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien initiiert und finanziert das Österreichische Filminstitut zum vierten Mal den Drehbuch-Wettbewerb If she can see it, she can be it mit Fokus auf Frauen*figuren jenseits der Klischees

2019

  • Zum dritten Mal veranstaltet das Österreichische Filminstitut erstmals mit internationaler Beteiligung ProPro – das Produzentinnen-Programm zur Stärkung österreichischer Filmproduzentinnen und fördert die Teilnehmerinnen auch finanziell. 19 Teilnehmerinnen aus 9 Ländern nehmen an ProPro19 teil. Das Programm erhält die EURIMAGES-Patronage.
  • In Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien initiiert und finanziert das Österreichische Filminstitut zum dritten Mal den Drehbuch-Wettbewerb If she can see it, she can be it mit Fokus auf Frauen*figuren jenseits der Klischees. Iris Blauensteiner gewinnt mit ihrem Treatment Gelbe Blätter den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des Drehbuch-Wettbewerbs 2018/19 plus dramaturgischer Begleitung bis zum Drehbuch.
  • Erscheinen des Tätigkeitsberichts mit dem Kapitel Gender, das für den Beobachtungszeitraum 2018 Gremien, Förderergebnisse, Kinostarts und Festivalteilnahmen nach Geschlecht untersucht.
  • Per Aufsichtsratsbeschluss tritt Anfang des Jahres das Gender Incentive 2019 in Kraft. Auf Grundlage der Ergebnisse des Österreichischen Film Gender Reports 2012-2016 wurde ein neues Punkte-Schema entwickelt.

2018

  • Erstmaliges Erscheinen der Publikation Österreichischer Film Gender Report im Auftrag des Österreichischen Filminstituts und des Bundeskanzleramts. Das Institut für Soziologie der Universität Wien erhebt und analysiert die Geschlechterverhältnisse im österreichischen Filmschaffen im Beobachtungszeitraum 2012-2016.
  • Im Rahmen des Gender Incentive werden 9 x 30.000 Euro zugesagt.
  • Auf Equality.filminstitut.at werden Interviews von in der Herstellung geförderten Regisseurinnen veröffentlicht.
  • In Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien initiiert und finanziert das Österreichische Filminstitut zum zweiten Mal den Drehbuch-Wettbewerb If she can see it, she can be it mit Fokus auf Frauen*figuren jenseits der Klischees. Lisa Terle gewinnt mit ihrem Treatment Trude den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des Drehbuch-Wettbewerbs 2017/18 plus dramaturgischer Begleitung bis zum Drehbuch.
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Verhältnis Frauen/Männer ändert sich von 4/8 auf 5/7. Der Frauenanteil steigt somit von 33% auf 42%. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Erscheinen des Tätigkeitsberichts mit dem Kapitel Gender, das für den Beobachtungszeitraum 2017 Gremien, Förderergebnisse, Kinostarts und Festivalteilnahmen nach Geschlecht untersucht.
  • Österreich übernimmt den Vorsitz der Eurimages Gender Equality Working Group.

2017

  • Zum zweiten Mal veranstaltet das Österreichische Filminstitut ProPro – das Produzentinnen-Programm zur Stärkung österreichischer Filmproduzentinnen und fördert die Teilnehmerinnen auch finanziell.
  • Eine neue Projektkommission für die Periode 2017-2020 wird bestellt, sie besteht aus 5 Frauen und 4 Männern. Das bedeutet einen Anstieg des Frauenanteils von 43% auf 56%. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Die neue Projektkommission verfasst ein neues Mission Statement und verpflichtet sich darauf, „sowohl inhaltlich auf Gender- und Diversity-Aspekte als auch langfristig auf das Erreichen eines Frauenanteils von 50% in Hinblick auf die am Projekt beteiligten“ zu achten.
  • Vierte Veranstaltung für die Projektkommission und erstmalig auch für die Mitarbeiter*innen des Österreichischen Filminstituts: Gender-Workshop von Prof.in Elisabeth Holzleithner und Prof. Nikolaus Benke, Mitglieder des Antisexismusbeirats des Österreichischen Werberats.
  • Per Aufsichtsratsbeschluss tritt das Gender Incentive 2017/18 in Kraft – ein Anreizsystem zur verstärkten Beschäftigung weiblicher Filmschaffender. Im Rahmen des Gender Incentives werden 4 x 30.000 Euro zugesagt.
  • Die Darstellung der geschlechtsspezifischen Aufteilung von personenbezogenen Kostenpositionen im Antragsformular auf Herstellungsförderung ist verpflichtend. Die gewonnenen Daten geben Auskunft über den Status quo des Gender-Budgeting, das gemäß Bundes-Verfassungsgesetz Artikel 51 die paritätische Verteilung von Fördermitteln anstrebt.
  • Für alle in der Herstellung eingereichten Projekte wird ein Gender & Diversity-Lektorat erstellt und der Projektkommission vorgelegt. Den Mitgliedern der Projektkommission steht es frei, das Lektorat in ihre Förderentscheidungen einfließen zu lassen.
  • Erneut trifft sich nach 2016 die vom Europarat ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Gender Equality CPP-ESA, um die Richtlinien für die Mitgliedsländer zur Verbesserung der Gender Equality im audiovisuellen Bereich fertigzustellen. Mit Beschluss des Ministerrats (PDF weiter unten zum Download) treten die Empfehlungen und Standards für alle Mitgliedsländer in Kraft: Recommendation CM/Rec(2017)9 on gender equality in the audiovisual sector
  • Das Kapitel Gender des Tätigkeitsberichts wird von zwei auf vier Seiten erweitert. Untersucht werden für den Beobachtungszeitraum 2016 Gremien, Förderergebnisse, Kinostarts und Festivalteilnahmen.

2016

  • Das Österreichische Filminstitut ist Teil der Ad hoc Arbeitsgruppe Gender Equality CPP-ESA, die im Auftrag des Europarats einheitliche Richtlinien für die Mitgliedsländer zur Verbesserung der Gender Equality im audiovisuellen Bereich entwickelt mit dem Ziel, die Forderungen der Sarajevo Conference Declaration (PDF weiter unten zum Download) umzusetzen.
  • Einsatz des weiblichen und männlichen Bechdel-Tests zur inhaltlichen Analyse von in der Herstellung eingereichten Drehbüchern
  • Die nach Projektkommissions-Sitzung veröffentlichten Förderentscheidungen enthalten nun auch die Geschlechterverteilung in den Bereichen Regie, Drehbuch bzw. Förderempfänger*in bei Anträgen und geförderten Projekten.
  • Dritte Veranstaltung für die Projektkommission zum Thema Gender-EqualityHelen Jacey’s Workshop Writing the Heroine’s Story
  • Initiierung und Finanzierung des Drehbuch-Wettbewerbes If she can see it, she can be it mit Fokus auf starke Frauen-Charaktere in Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien. Kick-Off Veranstaltung mit Helen Jacey. Katarina Daschner gewinnt mit ihrem Treatment Wanda und Nikita den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des Drehbuch-Wettbewerbs 2016 plus dramaturgischer Begleitung bis zum Drehbuch.
  • Der Filmkatalog Gender in Film und Diversity in Film auf equality.filminstitut.at get online. Er hat die Sichtbarmachung weiblicher Filmschaffender und jener mit Migrationshintergrund sowie deren Themen zum Ziel.
  • equality.filminstitut.at, die Website des Österreichischen Filminstituts zu den Themen Gender und Diversity, geht online.
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Verhältnis Frauen/Männer ändert sich von 3/9 auf 4/8. Somit steigt der Frauen-Anteil von einem Viertel auf ein Drittel. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Das Kapitel Gender des Tätigkeitsberichts wird von einer auf zwei Seiten erweitert. Untersucht werden im Beobachtungszeitraum 2015 Gremien und Förderergebnisse.

2015

  • Förderung der Teilnahme von Frauen am MBA für Film, TV & Digital Media Management der Fachhochschule des BFI Wien.
  • Publikation der Genderauswertung der in den Jahren 2011-2014 geförderten Herstellungen auf der Website des Österreichischen Filminstituts.
  • Erstellung des EWA-Reports zur Geschlechter-Gerechtigkeit für Regisseur*innen in der österreichischen und europäischen Film-Industrie Where are the women directors?, der die Jahre 2006-2013 in Zusammenarbeit mit 6 weiteren europäischen Ländern unter der Schirmherrschaft des European Women’s Audiovisual Network untersucht.
  • Unterzeichnung der Sarajevo Conference Declaration on Gender Equality (PDF weiter unten zum Download) des Europarats.
  • Veranstaltung des ProPro-Produzentinnen-Workshops, sowie Förderung der Teilnehmerinnen.
  • Erscheinen des Tätigkeitsberichts mit dem Kapitel Gender, das für den Beobachtungszeitraum 2014 Gremien und Förderergebnisse nach Geschlecht untersucht.
  • Österreich übernimmt interimistisch den Vorsitz der Eurimages Gender Equality Working Group.

2014

  • Zweite Veranstaltung für die Projektkommission zum Thema Gender-Equality: Workshop mit Tovje Törbjonsson vom Schwedischen Filminstitut. Ergebnis: Projektkommission formuliert in ihrem Mission Statement angestrebtes Geschlechter-Verhältnis mit 60:40 in Regie, Drehbuch und Produktion.
  • Der Bereich Equality in Gender and Diversity wird innerhalb des Österreichischen Filminstituts definiert und mit Budget ausgestattet. Aufgaben: Daten-Erhebung, -Auswertung, -Veröffentlichung, Website, Gender-Report, Veranstaltungen zur Schulung und gezielten Förderung.
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Verhältnis Frauen/Männer ändert sich von 2/10 auf 3/9. Der Frauenanteil steigt somit von 17% auf 25%. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Die Mitglieder-Anzahl der Projektkommission wird von 16 auf 20 erhöht. Das Stimmrecht des Direktors inkludierend steigt die Anzahl der Stimmberechtigten von 17 auf 21. Davon sind 9 Mitglieder weiblich und 12 männlich. Der Frauenanteil sinkt von 47% auf 43%. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Erscheinen des Tätigkeitsberichts mit dem Kapitel Gender, das für den Beobachtungszeitraum 2013 Gremien und Förderergebnisse nach Geschlecht untersucht.

2013

  • Mitbegründung der Eurimages Gender Equality Working Group
  • Erste Veranstaltung für die Projektkommission zum Thema Gender-Equality: Erstmalig tagt im Zuge der Eurimages-Sitzung in Wien die Enlarged Eurimages Gender Equality Group. Seither ist jedes Treffen der Eurimages Gender Equality Group „enlarged“, d.h. offen für andere interessierte Teilnehmer*innen – in Wien erweitert um die Teilnahme der Projektkommission des Österreichischen Filminstituts und FC Glorias.
  • Ernennung der österreichischen EWA-Botschafterin
  • Neubesetzung der Projektkommission unter Berücksichtigung der Gender-Equality. Ergebnis: 9 männliche und 8 weibliche Mitglieder, der Frauenanteil beträgt 47%. Den Vorsitz hat eines der männlichen Mitglieder inne.
  • Der Tätigkeitsbericht 2012 enthält die Anzahl von Frauen und Männern (Drehbuch, Regie), die Förderung erhielten.

2012

  • Der Tätigkeitsbericht 2011 enthält die Anzahl von Frauen und Männern (Drehbuch, Regie), die Förderung erhielten.

2009

  • Alle Publikationen sowie die Website des Österreichischen Filminstituts sind in gendergerechter Sprache verfasst und adressieren Frauen und Männer gleichermaßen.