Förderung

MEDIA ist das EU-Programm zur Unterstützung der europäischen Filmbranche. Es ist Teil des Creative Europe-Programms der Europäischen Kommission für die Kreativbranchen.

Das MEDIA-Desk informiert über das vielfältige Förderangebot von MEDIA, bietet Unterstützung bei der Anstragstellung und Beratung über europäische Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für Film-Professionals. Gefördert werden Entwicklung (Filme, Video Games), Verbreitung und Promotion europäischer Filme und Maßnahmen, die die Professionalisierung, Vernetzung und Innovation der Filmbranche vorantreiben. Für die Laufzeit von 2014-2020 hat MEDIA ein Budget von 820 Mio. EUR. Ziele des MEDIA-Programms sind die Wahrung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt Europas sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Filmwirtschaft.

Die Koordinierung des Creative Europe Desks AT und die Betreuung des Kultur-Programms erfolgt durch die Abteilung für Europäische und internationale Kulturpolitik im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. Für das MEDIA-Programm ist das Österreichische Filminstitut zuständig. Das Creative Europe Desk – MEDIA AT wird von Esther Krausz im Österreichischen Filminstitut geleitet.

Nähere Informationen zu MEDIA-Förderung und Einreichterminen finden Sie hier: https://www.creativeeurope.at/

Kontakt:
Esther Krausz, MA

Creative Europe, MEDIA
Creative Europe – MEDIA auf Facebook

 


Spitzenfinanzierung für Koproduktionen

Seit 30 Jahren fördert EURIMAGES als Teilabkommen des Europarates europäische Koproduktionen mit bis zu 500.000 Euro. Voraussetzung ist die Koproduktion eines abendfüllenden Kinofilms zwischen mindestens zwei Mitgliedsländern sowie die gesicherte Finanzierung in jedem beteiligten Land zu mindestens 50% zum Zeitpunkt der Einreichung. Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme können unterstützt werden, Projekte von Regisseurinnen sind besonders willkommen.

Reform

Der Koproduktions-Funds Eurimages wurde, wie im Europarat üblich, 2018 evaluiert, was eine Änderung in den Gremien zur Folge hatte: Das Board of Management bleibt für Politik und Strategie des Fonds zuständig. Österreich bleibt in diesem Gremium durch das BMKÖS repräsentiert, das Filminstitut ist nicht mehr vertreten. Die Entscheidung über die Projekte wird ab dem 01.01.2022 von externen Expert*innen aus der Film- und AV-Industrie der Mitgliedsländer getroffen.

Mit dieser neuen Regelung ist das Österreichische Filminstitut nicht mehr bei Eurimages vertreten und kann keine Auskunft zum Fonds und seinen Entscheidungen geben. Wir werden Ihnen jedoch auch weiterhin nach Möglichkeit bei der Einreichung Ihrer Projekte bei Eurimages behilflich sein. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich wie bisher an Mag.a Iris Zappe-Heller.

Eurimages