Im Rahmen des Industry Afternoon des Crossing Europe Filmfestivals in Linz (28. April bis 3. Mai) wird die Abteilung Talents & Training in einer Case-Study mit einem Festivalgast über das Thema „Debütfilm als Koproduktion“ sprechen sowie beim abschließenden „Get informed!“-Networking an einem Infotisch Red&Antwort stehen.
Industry Afternoon „Exploring European Film Production“, Donnerstag, 30. April 2026, 15–19.30 Uhr, Ursulinensaal.
Informationen zum Programm finden Sie hier: https://www.crossingeurope.at/industryafternoon
Co-produce! But How?
Case-Study: Debütfilm als Koproduktion und die kreativen Folgen
Junge Filmschaffende sind mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert, wenn sie einen Debütfilm realisieren wollen. Viele Festivals und Filmmärkte locken mit Industry-Programmen, die auf internationalen Nachwuchs abzielen und diesen zu Koproduktion motivieren. Und im Gegensatz zu Österreich, wo (noch) mit ausschließlich nationalen Förderungen Filme hergestellt werden können,ist für viele europäische Produktionen das Koproduzieren eine reine Notwendigkeit: Es braucht zusätzliche Finanzierungspartner*innen aus oft mehreren Ländern.
Doch das fügt der eh schon großen Herausforderung „Debütfilm“ noch weitere Fragezeichen hinzu: Wo und wie findet man die richtigen Koproduktionspartner*innen? Wer hilft einem im europäischen Finanzierungsdschungel? Wie funktioniert eine Koproduktion überhaupt? Und ist eine Koproduktion als Debütfilm nicht vielleicht doch eine Nummer zu groß?
Am Beispiel des preisgekrönten Spielfilms KARAVAN / CARAVAN (2025), einer tschechischen-slowakischen-italienischen Koproduktion, sprechen wir mit Regisseurin Zuzana Kirchnerová über Risiken und Chancen, ein Filmdebüt als Koproduktion zu realisieren und welche Auswirkungen diese auch auf den kreativen Prozess haben kann.
Der Film feierte in Cannes Weltpremiere, wurde bei den Czech Lion Awards als bester Spielfilm ausgezeichnet und läuft beim Crossing Europe in der Programmsektion Competition Fiction.
Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.
Moderation: Dominik Tschütscher, Österreichisches Filminstitut – Talents & Training.