Im Gespräch mit Andrea Eidenhammer zu ihrem neuen Dokumentarfilm-Projekt BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID.

„Meine Prämisse ist: Auf Augenhöhe neugierig nachfragen.“

© Simon Möstl


Die Regeln ihrer traditionsreichen Dorfgemeinschaft im Norden Kenias hat Peninah Lesorogol schon als Kind hinterfragt, als sehr junge Frau erstmals gebrochen. Trotzdem blieb das Verhältnis zu ihren Wurzeln stets von enger Verbundenheit und einem starken Veränderungswillen geprägt, angespornt vom kontinuierlichen Wechsel zwischen Innensicht und Außensicht. Denn heute lebt die erfinderische Aktivistin hauptsächlich in Graz, verfolgt da wie dort engagierte Sozialprojekte und inspirierte die Filmemacherin Andrea Eidenhammer zu ihrem Portrait: BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID.

 

Wer ist diese „first woman“, auf die sich der Titel Ihres Dokumentarfilms BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID anspielt?

ANDREA EIDENHAMMER: Der Titel leitet sich aus einer Erzählung meiner Protagonistin und Ko-Autorin Peninah Lesorogol ab. Sie stammt aus Kenia, wo sie in Samburu County im Norden Kenias als Mitglied eines Nomadenstammes aufgewachsen ist, in dem die Rollen zwischen Frauen und Männern sehr klar verteilt sind. Mädchen gehen nicht zur Schule, die Rolle der Frauen besteht im Großziehen der Kinder und der Aufsicht über die großen Tierherden. Peninah hat schon als kleines Mädchen diese Regeln hinterfragt und ihre Großmutter mit Fragen gelöchert. Die Antwort der Großmutter war stets, „It’s like that because the first man said.“ Kurz vor ihrem Tod – Peninah hatte da schon in Österreich gelebt und mehrere Projekte für Frauen in ihrem ehemaligen Dorf initiiert – da wollte die Großmutter unbedingt noch mit Peninah telefonieren. Es war eine ihrer letzten Botschaften an sie, als sie ihr sagte, dass man in Zukunft den Kindern erklären könne, dass die Dinge so sind, „because the first woman said“, eben weil Peninah so Vieles verändert hat.

 

Was macht Peninahs Lebensgeschichte so einzigartig, dass sie den Stoff für einen Dokumentarfilm liefert?

ANDREA EIDENHAMMER: Ich glaube, dass grundsätzlich jede Lebensgeschichte etwas enthält, das es wert ist, für ein Publikum erzählt zu werden. Manche Geschichten stehen aber nochmals auf einem anderen Level, weil sie Dinge bewegen können. Peninah ist eine langjährige Freundin, die ich im gemeinsamen Aktivismus für Female Speakers Corner mit dem Kulturverein Mittendrin in Graz kennengelernt habe. Irgendwann ist sie von einem Forum zu Female Genital Mutilation (FGM) zurückgekommen und hat mir gesagt, dass sie nicht mehr an solchen Veranstaltungen teilnehmen wollte, weil sie sich immer als Opfer in den Vordergrund gerückt fühlte. Sie wollte die Freiheit haben, ihre Geschichte anders zu erzählen. Das war für uns der Anlass, uns zusammenzusetzen. Peninah hat mir über mehrere Tage hinweg ihre Geschichte erzählt, die ich zunächst nur als Audio-File aufgenommen habe; in einem nächsten Schritt begannen wir, gemeinsam ein Drehbuch zu verfassen. Peninah war überzeugt, dass man die Schlüsselszenen ihrer Lebensgeschichte spielen musste, um sie zu verstehen. Somit stand sehr früh fest, dass dieser Dokumentarfilm auch Reenactments enthalten sollte: Das sind Momente mit ihrer Großmutter, mit anderen Familienmitgliedern oder auch eine spirituelle Erfahrung, als sie eines Tages beim Hüten der Tiere einem Leoparden gegenüberstand und ihm trotz Lebensgefahr die Stirn geboten hat. Peninah blickt auf intensive und auch traumatisierende Erlebnisse zurück, dennoch hat sie sich immer ihre kindliche Neugier behalten und ist vor allem eine entschlossene Aktivistin geworden, die handelt, ohne lange abzuwarten. Sie hat trotz schwieriger klimatischer Voraussetzungen in der Steppe Pflanzen gesetzt, die für die Ernährung der Community sehr wesentlich sind und auf ihre Initiative entsteht zurzeit ein Schulprojekt für Mädchen.

 

BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID ist Ihr erster abendfüllender Kinofilm, der in Österreich produziert wird. Mit Ihrer Grazer Produktionsfirma AVbaby motion picture arbeiten Sie vorwiegend fürs Fernsehen. Mit welchen Themen setzen Sie sich dabei auseinander? Was hat die Notwendigkeit begründet, diesen Film als Kinofilm zu konzipieren?

ANDREA EIDENHAMMER: Eine Lebensgeschichte wie diese lässt sich nicht objektiv erzählen, sondern nur aus einer sehr persönlichen Perspektive heraus. Die verschiedenen Erzählebenen in den zwei Welten sind verbunden durch epische metaphorische Landschaftsbilder. Das Publikum wird durch die große Leinwand eintauchen in Peninahs Welt.

Ich habe dreizehn Jahre lang in Spanien gelebt und dort Dokumentarfilme gemeinsam mit meinem Mann Ricardo Castillo Castro gemacht, der auch der Dramaturg von BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID ist. Unsere Filme waren auf Festivals präsent, allerdings nie in der Kinoauswertung. Als mein zentrales Anliegen beim Filmemachen würde ich die Frauen nennen, insbesondere Themen, die über mehrere Kontinente greifen. Für meinen ersten Dokumentarfilm habe ich mit sexuell missbrauchten Mädchen in Nicaragua gedreht. Ich bin damals mit einer gewissen Naivität ans Thema herangegangen, erst im Laufe der Arbeit ist mir das hohe Maß an Verantwortung bewusst geworden, das ich als Filmemacherin auf mich genommen hatte. Diese Dreharbeiten wurden wie ein Teil von mir und ich habe die Mädchen dann auch unterstützt. Ein weiterer Film hat sich mit indigenen Hebammen in Bolivien beschäftigt und dann war da auch ein historisches Projekt, in dem es um die Geschichte des Großvaters meines Mannes ging:  Er war ein bekannter Dichter in Nicaragua und als Student an der Ermordung des Diktators Anastasio Somoza beteiligt. Er ist verraten, über Jahre gefoltert und dann hingerichtet worden, hat aber seine Gedichte aus dem Gefängnis geschmuggelt, sie wurden von den Menschen rezitiert und so wieder zum Mittel gegen die Diktatur. Auch eine sehr persönliche Geschichte, die viel Fingerspitzengefühl erfordert hat. In Österreich arbeite ich nun in der AVbaby motion pictures mit Stefan Schmid zusammen. Wir haben schon mehrere Drehbücher entwickelt, für BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID haben wir erstmals eine Herstellungsförderung erhalten. Fürs Fernsehen arbeiten wir oft für Land der Berge, was ich auch sehr mag, weil es um eine Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft Österreich geht, auch um Fragen, wie die Berglandschaft für zukünftige Generationen lebenswert bleibt.

 

Eine Frage, die Sie ganz allgemein beschäftigt und nicht nur das Thema FGM betrifft, lautet: Wer darf wessen Geschichten erzählen? Welche Haltung haben Sie zum Thema der kulturellen Aneignung im Zuge Ihrer Erfahrungen in Lateinamerika und Afrika entwickelt?

ANDREA EIDENHAMMER: Mein Zugang eckt manchmal auch an. Vielleicht ist das auch gut so.  Ich lebe in einer internationalen Familie, bin sehr viel unterwegs, und auch mein Freundeskreis ist entsprechend multikulturell. In diesem Kontext wollte ich immer in ihre Kulturen eintauchen, um zu verstehen, was wir gemeinsam haben und nicht, was uns trennt. Meine Prämisse ist: Auf Augenhöhe neugierig nachfragen. Klar ist, dass ich Geschichten nicht aus meiner Position als Österreicherin erzähle und kurz nach Kenia fahre, um ein paar Bilder zu machen. Ich will die Geschichten gemeinsam erzählen. Peninah hat mir ihre Geschichte anvertraut, ich habe ihr vertraut. Unser Dreh in Kenia war ein Abenteuer. Wir haben in Österreich zwar Shot-Listen vorbereitet, Vieles hätte sich nie aus der Ferne vorab organisieren lassen, auch nicht mit der Service-Produktion, die wir in Kenia hatten. Ich wusste, dass Peninah die richtigen Leute kannte. Wir wurden in der Community aufgenommen, als wären wir Familie, der Umgang der Menschen untereinander hat uns sehr beeindruckt, respect & love bestimmen das Miteinander, auch die Alten betonen das. Punkto kultureller Aneignung haben wir eine interessante Grenzlinie erlebt: Beading ist Teil der Kultur von Peninahs Community, wir haben solchen Schmuck als Geschenk bekommen und eine Kollegin hat sich gefragt, ob sie ihn in Österreich tragen kann. Für mich ist das ein klarer Fall von Ja. Mein Eindruck ist, dass hier Debatten um kulturelle Aneignung oft auf theoretischer Ebene geführt werden, ohne dass es ein tieferes Wissen über Menschen aus anderen Kulturen gibt. Hier berühren wir eines der Motive für diesen Film: Wir leben gerade an einem sehr heiklen gesellschaftlichen Moment, ob das nun KI oder den besorgniserregenden Aufstieg der Rechten betrifft. Wir wollten dem Sich-Verdrängt-Fühlen, das anscheinend so viele Menschen beschäftigt, entgegenwirken. Wir sind eine Menschen-Familie. Wenn Peninah rassistische Bemerkungen erlebt, versucht sie die Leute in ein Gespräch zu verwickeln. Ich glaube auch, dass wir mehr miteinander reden müssen. Es ist ein Wunschgedanke, ich glaube aber daran, dass es im Kleinen beginnt.

 

Welche Rolle nimmt das Thema FGM in diesem Portrait ein?

ANDREA EIDENHAMMER: Offiziell ist FGM auch in Kenia schon verboten, es ist aber, so sagt Peninah, Teil der Kultur. Es kommt vor, dass Mädchen im Alter von zwölf „zu ihrem Schutz“ von Polizei oder Militär aus den Dörfern geholt und mit 16 wieder zurückgebracht werden, was eine traumatisierende Erfahrung für diese Mädchen bedeutet. Peninah ist überzeugt, dass man nur über Awareness von innen etwas bewirken kann.

Wir wollten keinesfalls ein Opfernarrartiv vermitteln und haben uns daher vorgenommen, quer durch alle Altersstufen und sehr direkt auf die Frauen zuzugehen. Wir haben uns rund um den Louwa-Baum, der einen zentralen Versammlungsort im Dorf bildet, getroffen und ich habe eine Frage an alle gerichtet, nämlich, wie sie es sehen, dass aufgrund der Beschneidung Geburten nicht nur sehr schmerzhaft sind, sondern auch die Gefahr des Verblutens besteht. Diese Frage hat gereicht, dass viele nach und nach ihren Standpunkt eingebracht haben. Manche meinten, es müsse weiter praktiziert werden, weil es Teil der Tradition sei. FGM gilt als Initiationsritual, das meist mit 15 oder 16 durchgeführt wird, dann darf man heiraten und gilt als Frau, die auch Mutter sein darf. Interessanterweise kam der Impuls, dass sich etwas ändern sollte, von den älteren Frauen, die auf die starken Geburtsschmerzen und Inkontinenz hinwiesen, darauf, dass Männer lieber Sex mit nicht beschnittenen Frauen und beschnittene Frauen dabei keinen Spaß haben. Und plötzlich meinte Peninahs alte Großmutter, es sollte endlich damit aufgehört werden, denn es sei eine Sache, die sie selbst in die Hand nehmen könnten. Die Frauen sind aufgestanden und haben zu singen begonnen, auch, dass für kommende Generationen Schluss mit diesem Ritual sein soll. Das heißt nun noch nichts, aber es war ein riesiger Schritt getan, dass endlich offen geredet wurde. Bis dahin war es auch unter Frauen ein Tabuthema. Peninah selbst erfuhr erst in Österreich, dass es auch nicht beschnittene Frauen gibt. Ihnen wurde das als Grundlage des Frauseins vermittelt.

 

Peninah hat ihre Dorfgemeinschaft mehrmals verlassen. Ein besonderer Aspekt an ihrer Lebensgeschichte besteht darin, dass diese ein interessantes Hin und Her zwischen Ausstieg aus der Gemeinschaft und mit ihr Verbunden-Sein reflektiert.

ANDREA EIDENHAMMER: Peninah ist weggelaufen, als sie ihren unehelichen Sohn Melvin zur Welt gebracht hat. Als alleinerziehende Mutter hätte sie Schande über ihre Familie gebracht. Sie hat unter harten Bedingungen zwei Jahre mit dem Kind allein in Nairobi gelebt. Dann hat ihr Vater Kontakt mit ihr aufgenommen, weil er sie verheiraten wollte. Peninah hat dieser Heirat mit einem wichtigen Politiker zugestimmt, um wieder als Teil ihrer Familie leben zu können. Plötzlich hat sie ein Luxusleben geführt, es war aber eine arrangierte Ehe, die nicht funktioniert hat und sie hat auch ihn verlassen. Sie will eine selbstbestimmte Frau sein, ohne Ehemann leben, niemals wie ihre Mütter von einem Mann abhängig sein. Selbst ihr Vater glaubt mittlerweile an ihre Initiativen und hat ihr ein Stück Grund geschenkt, obwohl es unüblich ist, dass Frauen Grund besitzen. Trotz allem gibt es auch eine Achillesferse in Peninahs Biografie: Ihren ersten Sohn Melvin musste sie zurücklassen, als sie nach Österreich gegangen ist. Er ist erst sieben Jahre später nachgekommen und ihm gegenüber hat sie bis heutet große Schuldgefühle. Sie bräuchte dringend eine emotionale Ebene zu ihm. Situationen mit den beiden sind Teil des Films. Familie hat in ihrer Community einen so hohen Stellenwert; ohne sie ist man gar nichts, mit Familie ist man alles. Peninah hatte nie die Absicht, ihre Familie zurückzulassen, da würde sie eingehen.

 

Formal wird sich BECAUSE THE FIRST WOMAN SAID auf drei Ebenen bewegen: Es wird dokumentarische Sequenzen geben, Interviews und Reenactments. Worauf fokussieren diese drei narrativen Säulen im Film?

ANDREA EIDENHAMMER: Für unsere dokumentarischen Sequenzen gibt es mehrere dramaturgische Bögen: Da ist die allgegenwärtige Begleitung Peninahs in ihrem Alltag, dann haben wir auch das Frauenkollektiv und separat die Männer gefilmt, mit Peninahs Vater als Hauptfigur. Die Interviews mit den Hauptfiguren haben wir als Close-ups mit direktem Blick in die Kamera gefilmt, weil ich im Kino den Effekt erzielen möchte, dass sich die Zuschauer*innen wie Gesprächspartner*innen meiner Hauptfiguren fühlen. Als Sprachen haben wir Samburu-Massai, Swahili, Englisch und Deutsch, was für das Publikum eine Herausforderung sein wird. Durch diesen direkten Blick wird die Message bestimmt rüberkommen. Außerdem gibt es geleitete Gespräche zwischen Peninah und den Protagonist*innen. Über Reenactments erzählen wir Schlüsselszenen aus Peninahs Leben. Eine Herausforderung bestand darin, dass wir erst in Kenia casten konnten und dann gleich gedreht haben. Ich hatte ein tolles Team, jede*r der sechs Leute hat drei Hauptaufgaben übernommen. Es gibt gespielte Reenactments mit Dialogen und kontemplativere mit Peninahs Off-Stimme.

 

Wie weit sind die Dreharbeiten bereits fortgeschritten?

ANDREA EIDENHAMMER: Die 24 Drehtage in Kenia liegen bereits hinter uns und wir haben sehr gelungenes Material mitgebracht. Ich bin meiner Familie sehr dankbar, dass sie mich unterstützt hat: Ich habe zwei Kinder, die 15 und acht sind und ich hätte im Notfall 24 Stunden gebraucht, um zurückzukommen. Hätte es im Familienrat eine Stimme dagegen gegeben, dass ich diesen Dreh in Kenia mache, dann wäre ich nicht gefahren. Aber sie haben mich ermutigt, während ich selbst mit mir noch gehadert habe. Ende September gehen die Dreharbeiten in Graz los. Wir haben uns vorgenommen, einen ungewohnten und neugierigen Blick auf unsere eigene Stadt zu werfen und keine bekannten Bilder zu produzieren. Darüber hinaus gibt es Szenen mit Peninah, die auch ihren „Brückenbau“ hier in Graz dokumentieren und ihre Rede zum Thema Migration vor dem EU-Parlament wird ebenfalls Teil des Films sein. Ende Oktober sind die Dreharbeiten abgeschlossen, und wir sind parallel dazu bereits im Schnitt und sehen gut, wo noch etwas fehlt. Peninah war nicht nur in den Schreib- und Drehprozess eingebunden, sie wird auch beim Schnitt dabei sein. Mir ist es wichtig, dass sie jederzeit sagen kann, wenn etwas nicht für sie passt.

 

Auf welche Debatten hoffen Sie in der Begegnung mit dem Publikum?

ANDREA EIDENHAMMER: Ich glaube, dass das Spektrum an Fragen, die dieser Film auslösen kann, sehr breit sein wird. Mein primärer Wunsch besteht darin, dass sich das Publikum mit Neugierde auf Peninah einlassen wird und auch aufs Diskutieren. Die Akzeptanz von unterschiedlichen Meinungen geht in unserer Gesellschaft gerade verloren. Und auf einem weiteren Level, geht es Peninah und mir besonders darum, junge Frauen zu inspirieren, denn wir sind noch lange nicht in einem Boot. Mein Wunsch ist es, dass es irgendwann gelingen wird, dass alle Mädchen, auch die mit schwierigen Voraussetzungen, selbstbestimmt ihren eigenen Weg einschlagen können. Wenn das geschafft ist, können wir wirklich sagen: „Wir sind Schwestern, alle miteinander.“ Wenn wir viele Mädchen in schwierigen Situationen erreichen können, dann ist etwas Wichtiges geschafft. Peninahs Message jedenfalls lautet: Stay rebellious!

 

Interview: Karin Schiefer

September 2026