Österreichische Koproduktion "Quo vadis, Aida?

Quo vadis, Aida?“ von Jasmila Zbanic (coop 99 filmproduktion G.m.b.H.) ist im Rennen um den Academy Award. Als „Bester Auslandsfilm“ ist die österreichische Koproduktion für Bosnien-Herzegowina im diesjährigen Wettbewerb um die begehrte Oscar-Trophäe.

Regisseurin Zbanic, die 2006 mit ihrem ebenfalls österreichisch koproduzierten Debüt „Esmas Geheimnis“ den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen hatte, blickt in „Quo vadis, Aida?“ auf eines der verdrängten, vergessenen Traumata der jüngeren Geschichte: das Massaker von Srebrenica. Der Film war nach seiner Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig im Herbst auch auf der Viennale zu sehen.

Die Preisvergabe soll am 25. April über die Bühne gehen, wegen der Corona-Pandemie später als üblich.